Jacques Delors Institut – Europäischer Think Tank in Berlin

Warum einigt sich der Euroraum nicht auf Konvergenzziele?

Warum einigt sich der Euroraum nicht auf Konvergenzziele?

Die Mitglieder der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) sind sich weitgehend einig, dass der Euroraum mehr Konvergenz braucht. Dennoch können sie sich nicht auf konkrete Maßnahmen zu deren Förderung einigen. In ihrem Policy Paper zeigen Anna auf dem Brinke, Henrik Enderlein und Jörg Haas, dass dies auf zwei unterschiedliche Verständnisse von Konvergenz zurückzuführen ist: reale und zyklische Konvergenz. mehr

Spitzenkandidaten-Debatte: Rat vs. Parlament

Spitzenkandidaten-Debatte: Rat vs. Parlament

Eine große Koalition aus EVP, Sozialdemokraten und Liberalen hat einen Vorschlag zur Reform des Europawahlrechts verabschiedet, der das 2014 erstmals eingeführte Prinzip der europäischen Spitzenkandidaten auf Dauer institutionell zu verankern soll. In einem jetzt öffentlich gewordenen Non-Paper der niederländischen Ratspräsidentschaft sprechen sich jedoch 27 der 28 Staats- und Regierungschefs gegen das Prinzip der Spitzenkandidaten aus. mehr

Analyse: Dritte gelbe Karte der Nationalen Parlamente

Analyse: Dritte gelbe Karte der Nationalen Parlamente

Am 10. Mai 2016 haben nationale Parlamente, vor allem aus Zentral- und Osteuropa, den "Gelbe Karte Mechanismus" ausgelöst, der die Europäische Kommission dazu zwingt, ihren Vorschlag zur Überholung der Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern zu überarbeiten. In einer ersten Analyse beantwortet Valentin Kreilinger acht Fragen zu Vorschlag, Prozedur und bisherige Verfahren. mehr

Vorschläge für mehr Faktormobilität im EU-Binnenmarkt

Vorschläge für mehr Faktormobilität im EU-Binnenmarkt

Die EU verzeichnet seit Jahren nur einen geringen Produktivitätszuwachs. Eine höhere Faktormobilität, besonders des Faktors Arbeit, aber auch des Faktors Kapital sowie von Wissen und Technologie würde die effiziente Allokation dieser Ressourcen und damit Produktivität und den Wohlstand im Binnenmarkt erhöhen. In diesem Policy Paper entwirft Paul-Jasper Dittrich Vorschläge für einen tatsächlich europäischen Arbeitsmarkt und Produktmarktreformen im digitalen Sektor. mehr

Nord Stream 2: Chancen und Dilemmata

Nord Stream 2: Chancen und Dilemmata

Im September 2015 unterzeichneten der russische Energieriese Gazprom und fünf europäische Energie-Unternehmen ein Abkommen über den Bau von zwei Pipelines, die Gas zukünftig auf direktem Weg von Russland durch das Baltische Meer nach Deutschland bringen würden. "Nord Stream 2" ist heute in der EU das umstrittenste Infrastrukturprojekt im Energie-Bereich. Während Deutschland das Projekt politisch stützt, sehen andere Länder die potenzielle Pipeline als "geopolitisches Risiko". Eine Analyse von Jekaterina Grigorjeva, Jacques Delors Institut - Berlin, und Marco Siddi, The Finnish Institute of International Affairs. mehr

Nachbarschaftspolitik: Konzeption vs. Performance

Nachbarschaftspolitik: Konzeption vs. Performance

Eine Kluft zwischen ursprünglicher Konzeption und den tatsächlich erreichten Zielen kennzeichnet die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP). Die Überprüfung von 2015 schmälert diese, indem sie den Anspruch der ENP senkt und deren Grundprinzipien rekalibriert. Das Policy Paper von Nicole Koenig identifiziert mögliche Hindernisse bei der Umsetzung und leitet Empfehlungen für eine politischere und strategischere ENP ab. mehr

Warum einigt sich der Euroraum nicht auf Konvergenzziele?

20160524_Konvergenz BKAmt Haas Brinke Enderlein

Die Mitglieder der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) sind sich weitgehend einig, dass der Euroraum mehr Konvergenz braucht. Dennoch können sie sich nicht auf konkrete Maßnahmen zu deren Förderung einigen. In ihrem Policy Paper zeigen Anna auf dem Brinke, Henrik Enderlein und Jörg Haas, dass dies auf zwei unterschiedliche Verständnisse von Konvergenz zurückzuführen ist: reale und zyklische Konvergenz. mehr more

Spitzenkandidaten-Debatte: Rat vs. Parlament

spitzenkandidaten

Eine große Koalition aus EVP, Sozialdemokraten und Liberalen hat einen Vorschlag zur Reform des Europawahlrechts verabschiedet, der das 2014 erstmals eingeführte Prinzip der europäischen Spitzenkandidaten auf Dauer institutionell zu verankern soll. In einem jetzt öffentlich gewordenen Non-Paper der niederländischen Ratspräsidentschaft sprechen sich jedoch 27 der 28 Staats- und Regierungschefs gegen das Prinzip der Spitzenkandidaten aus. mehr more

Analyse: Dritte gelbe Karte der Nationalen Parlamente

20160512_3rd yellow card Kreilinger

Am 10. Mai 2016 haben nationale Parlamente, vor allem aus Zentral- und Osteuropa, den "Gelbe Karte Mechanismus" ausgelöst, der die Europäische Kommission dazu zwingt, ihren Vorschlag zur Überholung der Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern zu überarbeiten. In einer ersten Analyse beantwortet Valentin Kreilinger acht Fragen zu Vorschlag, Prozedur und bisherige Verfahren. mehr more

Vorschläge für mehr Faktormobilität im EU-Binnenmarkt

3D illustration of a woman jumping high over a high tech futuristic background

Die EU verzeichnet seit Jahren nur einen geringen Produktivitätszuwachs. Eine höhere Faktormobilität, besonders des Faktors Arbeit, aber auch des Faktors Kapital sowie von Wissen und Technologie würde die effiziente Allokation dieser Ressourcen und damit Produktivität und den Wohlstand im Binnenmarkt erhöhen. In diesem Policy Paper entwirft Paul-Jasper Dittrich Vorschläge für einen tatsächlich europäischen Arbeitsmarkt und Produktmarktreformen im digitalen Sektor. mehr more

Nord Stream 2: Chancen und Dilemmata

20160510_Energy North Stream Kate

Im September 2015 unterzeichneten der russische Energieriese Gazprom und fünf europäische Energie-Unternehmen ein Abkommen über den Bau von zwei Pipelines, die Gas zukünftig auf direktem Weg von Russland durch das Baltische Meer nach Deutschland bringen würden. "Nord Stream 2" ist heute in der EU das umstrittenste Infrastrukturprojekt im Energie-Bereich. Während Deutschland das Projekt politisch stützt, sehen andere Länder die potenzielle Pipeline als "geopolitisches Risiko". Eine Analyse von Jekaterina Grigorjeva, Jacques Delors Institut - Berlin, und Marco Siddi, The Finnish Institute of International Affairs. mehr more