Medien

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Heidi Marleen Kuhlmann: kuhlmann@delorsinstitut.de
Prof. Dr. Henrik Enderlein: enderlein@delorsinstitut.de

Aktuelle Medienauftritte

Drittes Rettungspaket für Griechenland ausgelaufen

Das dritte und letzte Rettungspaket für Griechenland lief am 20.08.2018 aus. Zu Beginn des ersten Rettungspakets 2010 war nicht klar, wie lang und umfangreich die Finanzhilfen sein würde. Lucas Guttenberg, Wissenschaftler am Jacques Delors Institut – Berlin, äußert sich zu diesem Anlass rückblickend auf die Griechenland-Rettung im Handelsblatt: „Schon damals hätte man klar sagen sollen: Es wird schmerzhafte Einschnitte geben müssen. Aber eine Währungsunion ist unumkehrbar, und wir werden dafür sorgen, dass das so bleibt. Und das wird Geld kosten.“  mehr

Vier Länder, vier Geschichten

Eine Entkopplung zwischen Lohn- und Produktivitätswachstum in der Eurozone kann nicht erst seit 2013 beobachtet werden: Pola Schneemelcher und Philipp Ständer argumentieren in einem Blog Post, dass eine Entkopplungstendenz bereits vor der Krise stattfand. Die beiden Wissenschaftler des Jacques Delors Instituts – Berlin stellten außerdem fest, das zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten entscheidende Unterschiede im Hinblick auf die Entwicklung des Lohn- und Produktivitätswachstums bestehen. Was diese Beobachtung für die Debatte um die Reform der Stabilisierungsinstrumente und der wirtschaftspolitischen Koordinierung in der Eurozone bedeutet, erläutern Pola Schneemelcher und Philipp Ständer in ihrem Blogpost, der auf Social Europe zweitveröffentlicht wurde.  mehr

„Ein Nachkrisenhaushalt, der keinem wehtut“

In einer aktuellen Veröffentlichung für den ifo Schnelldienst bezieht Pola Schneemelcher Stellung zu den Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR). Sie argumentiert, dass auch die moderaten Neugewichtungen die Fronten zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern verhärten und traditionelle Koalitionen in den jeweiligen Lagern erodieren lassen könnten. mehr

Das politische Erdbeben in Deutschland

Während Kanzlerin Angela Merkel argumentiert, dass die EU-Grenz- und Asylsituation eine „Europäische Herausforderung“ ist und damit auch eine „Europäische Lösung verlangt“, besteht weiterhin Gegenwind aus den eigenen Reihen. Die Sunday Times zitiert Nicole Koenig,  Wissenschaftlerin am Jacques Delors Institut – Berlin: „Im Vorfeld der Europäischen Ratssitzung, drücken Söder und Seehofer eine Art ‚Germany First‘ Politik durch. Diese Strategie steht im völligen Gegensatz zu dem, was Merkel versucht zu erreichen: […] einen gemeinsamen europäischen Ansatz und die Verteidigung von Multilateralismus.“ mehr

Schlechtwetterfonds vs. Eurozonen-Haushalt

Im Zusammenhang mit dem vom DIW vorgestellten Modell eines Schlechtwetterfonds für die Eurozone, zitiert das Handelsblatt Lucas Guttenberg vom Jacques Delors Institut – Berlin, der zu bedenken gibt, dass „ein rein technokratisches Instrument, das nicht gleichzeitig politischen Nutzen stiftet“ nur die Populisten stärken würde. Lucas Guttenberg  befürwortet den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, einen Eurozonen-Haushalt einzuführen, und betont, dass jede Art von Stabilisierungsinstrument politische Kontrolle brauche. mehr