Medien

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Max Emanuel Mannweiler: mannweiler@delorsinstitut.de
Prof. Dr. Henrik Enderlein: enderlein@delorsinstitut.de

Aktuelle Medienauftritte

Das politische Erdbeben in Deutschland

Während Kanzlerin Angela Merkel argumentiert, dass die EU-Grenz- und Asylsituation eine „Europäische Herausforderung“ ist und damit auch eine „Europäische Lösung verlangt“, besteht weiterhin Gegenwind aus den eigenen Reihen. Die Sunday Times zitiert Nicole Koenig,  Wissenschaftlerin am Jacques Delors Institut – Berlin: „Im Vorfeld der Europäischen Ratssitzung, drücken Söder und Seehofer eine Art ‚Germany First‘ Politik durch. Diese Strategie steht im völligen Gegensatz zu dem, was Merkel versucht zu erreichen: […] einen gemeinsamen europäischen Ansatz und die Verteidigung von Multilateralismus.“ mehr

Schlechtwetterfonds vs. Eurozonen-Haushalt

Im Zusammenhang mit dem vom DIW vorgestellten Modell eines Schlechtwetterfonds für die Eurozone, zitiert das Handelsblatt Lucas Guttenberg vom Jacques Delors Institut – Berlin, der zu bedenken gibt, dass „ein rein technokratisches Instrument, das nicht gleichzeitig politischen Nutzen stiftet“ nur die Populisten stärken würde. Lucas Guttenberg  befürwortet den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, einen Eurozonen-Haushalt einzuführen, und betont, dass jede Art von Stabilisierungsinstrument politische Kontrolle brauche. mehr

Der Sturm über Italien: Eine „toxische Atmosphäre“ in Europa?

„Glauben Länder wie Deutschland noch an Italien?“, fragt Henrik Enderlein, Direktor des Jacques Delors Instituts – Berlin im Spiegel. Die größte Gefahr des Sturms, der sich in Italien zusammenbraut, sei nicht nur die mögliche Rückkehr der Eurokrise, sondern das wachsende Misstrauen zwischen den europäischen Ländern und Bürgern. Marktdisziplin und Risikoverteilung sieht der designierte Präsident der Hertie School of Governance als die notwendigen zentralen Elemente einer Reform des Euroraums. Wenn die europäischen Staaten ihre gemeinsame Währung retten wollten, müssten sie gemeinsam handeln – und zwar dringend. mehr

Ist eine Datensteuer sinnvoll?

Bundeskanzlerin Angela Merkel thematisierte auf der Global-Solutions Konferenz zur Vorbereitung des G-20-Gipfels in Buenos Aires den finanziellen Wert von Daten und die Schwierigkeiten, die daraus resultieren. Sie forderte Wissenschaftler dazu auf, Ideen für Reformen auf das „zentrale Gerechtigkeitsproblem der Zukunft“ – die „Bepreisung von Daten“ zu konzentrieren. Der Tagesspiegel gibt dazu Pola Schneemelchers, Kommentar wieder. Die Expertin vom Jacques Delors Institut – Berlin, betont die Notwendigkeit einer internationalen Lösung. Damit eine zukünftige Datensteuer wirkungsvoll umgesetzt werden könne, müsse es auch eine Reform des internationalen Steuersystems geben. Bei der Entwicklung einer Reform müsse bedacht werden, dass eine „nicht-digitale Wirtschaft“ bald nicht mehr bestehe. Den Vorschlag einer „Digital Service Tax“ der europäischen Kommission, nannte die Wissenschaftlerin „kurzsichtig.“ mehr