Nachrichten

„Ein Nachkrisenhaushalt, der keinem wehtut“

In einer aktuellen Veröffentlichung für den ifo Schnelldienst bezieht Pola Schneemelcher Stellung zu den Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR). Sie argumentiert, dass auch die moderaten Neugewichtungen die Fronten zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern verhärten und traditionelle Koalitionen in den jeweiligen Lagern erodieren lassen könnten. mehr

EU to go spezial. Euro-Reformen: Europa vor dem Gipfel.

Bevor der Arbeitstag beginnt, gibt es am Pariser Platz Café, Croissant und einen knackigen Input zum Thema „Euro-Reformen: Europa vor dem Gipfel“. Dieses EU to go spezial richten wir in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung im Rahmen unseres Forschungsprojekts „Repair and Prepare“ aus. A bientôt bei EU to go! mehr

Das politische Erdbeben in Deutschland

Während Kanzlerin Angela Merkel argumentiert, dass die EU-Grenz- und Asylsituation eine „Europäische Herausforderung“ ist und damit auch eine „Europäische Lösung verlangt“, besteht weiterhin Gegenwind aus den eigenen Reihen. Die Sunday Times zitiert Nicole Koenig,  Wissenschaftlerin am Jacques Delors Institut – Berlin: „Im Vorfeld der Europäischen Ratssitzung, drücken Söder und Seehofer eine Art ‚Germany First‘ Politik durch. Diese Strategie steht im völligen Gegensatz zu dem, was Merkel versucht zu erreichen: […] einen gemeinsamen europäischen Ansatz und die Verteidigung von Multilateralismus.“ mehr

Video: Tax the Techs!

Pola Schneemelcher erklärt in einem 5-minütigen Video die aktuelle Diskussion über eine Reform des internationalen Steuersystems zur Besteuerung von Digitalunternehmen. Die eigentlichen Probleme, erläutert sie, seien immaterielle Unternehmen, die Wert erschaffen und das internationale Steuersystem. Weiterhin weist Pola Schneemelcher darauf hin, dass weiche Maßnahmen, wie „naming and shaming“ im Digitalbereich bereits große Wirkungen erzielen können. mehr

Vorstellung des New Pact for Europe-Berichts in Berlin

Nach den zahlreichen Krisen der letzten Jahre sollte die Europäische Union (EU) der 27 dem europäischen Projekt neue Dynamik verleihen. Um die EU für künftige Stürme zu wappnen, schlägt der New Pact for Europe-Bericht ambitionierte aber realistische Reformen vor, unter anderem zur Stärkung der Eurozone, der europäischen Migrations- und der Sicherheitspolitik. Diese Vorschläge werden wir gemeinsam  am 13. Juni unter anderem mit Herman van Rompuy, Franziska Brantner, Andreas Jung und Jakob von Weizsäcker diskutieren. mehr