Publikationen

Das Jacques Delors Institut in Berlin veröffentlicht Policy Papers (kurze Studien bis ca. 10 Seiten mit Einschätzungen und Analysen), Berichte (längere Grundsatzpapiere mit starkem analytischen Fokus und eigenen Empfehlungen) und Blog Posts. Neben den eigenen Berichten und Papieren wird das Institut auch Publikationen des Mutterhauses Notre Europe – Jacques Delors Institut in Paris auf der Homepage verlinken und ggf. ins Deutsche übersetzen.

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Policy Papers

Asyl-Haft in Europa: Bestandsaufnahme und Ausblick

Wer Asyl in Europa sucht, landet hinter Gittern? Im Zuge der Flüchtlingskrise und in Reaktion auf die Terroranschläge, üben europäische Regierungen vermehrt Kontrolle über den Verbleib von Geflüchteten aus. In diesem Policy Paper untersucht Marie Walter-Franke die EU-Vorschriften, die die Inhaftierung von Asyl-Bewerbern regulieren, vergleicht wie diese von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden, und analysiert den laufenden Reformprozess. mehr more

New Pact for Europe: Deutscher Länderbericht

Dieser Bericht erscheint im Rahmen des Projekts New Pact for Europe und basiert auf Debatten einer deutschen Reflektionsgruppe zur Zukunft Europas. Auch wenn die Gruppe die momentane Lage der EU als kritisch ansieht, ist sie dennoch überzeugt, dass die EU ein Positivsummenspiel für alle darstellen kann. Der Bericht stellt Ideen und Empfehlungen vor, wie die EU auf die aktuelle Herausforderungen reagieren sollte. mehr more

Zukunftsagenda für deutsch-polnische Kooperation

Die gefährliche weltpolitische Lage zwingt Polen und Deutschland zu engerer Zusammenarbeit. In diesem Policy Paper schlägt Jan Jakub Chromiec eine zukunftsgerichtete deutsch-polnische Agenda vor. Ziel sollte sein, aus einem Modus von Konfrontation in einen Modus der kooperativen Assertivität umzuschalten. mehr more

Risiken im Euroraum: Was den Aufschwung stoppen könnte

Viele Zeichen deuten derzeit auf eine wirtschaftliche Erholung im Euroraum hin. Die politischen Unwägbarkeiten im Euroraum hingegen scheinen kein Ende zu nehmen: von den Wahlen in Frankreich zu den neuen Verhandlungen in Griechenland und um den Brexit. Doch auch wirtschaftliche Altlasten aus der Krise könnten den Aufschwung der Euroländer gefährden, wie ein Blick auf die neusten Zahlen zeigt. mehr more

Blog Posts

EU-Haushalt nach dem Brexit: Schock birgt Chancen

Brexit reißt eine Lücke in den EU-Haushalt. Die EU muss daher zwischen einer Ausgabenkürzung und einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wählen. Jörg Haas argumentiert, dass dies einerseits zu Verteilungskonflikten führen kann, andererseits aber auch eine Möglichkeit für eine Neuordnung des EU-Budgets bietet. mehr more

Brexit-Analyse in fünf Punkten

Der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zwingt die übrigen Mitgliedsstaaten, die neue EU-27 und die Beziehungen zu Großbritannien zu restrukturieren. Welchen Herausforderungen und Veränderungen wird die EU sich in der Zukunft durch den Brexit stellen müssen? In diesem Blog Post zieht Federico Fabbrini fünf Schlussfolgerungen aus der Debatte der Konferenz "The Law & Politics of Brexit" an der Dublin City University. mehr more

Europäische Wirtschaftspolitik in Zeiten von Trump und Brexit

Die internationale Wirtschaftspolitik der EU sieht sich nach den Umwälzungen des Jahres 2016 mit einer neuen Umwelt konfrontiert. Wie muss Europa auf die Herausforderungen reagieren, die sich durch Donald Trumps Präsidentschaft und den Brexit ergeben? Dieser Text basiert auf einem Vortrag von Jörg Haas beim 3. Treffen der deutsch-französischen Initiative Think Tanks Tandem. mehr more

Wie die EU die ungarische Demokratie stärken kann

In diesem Blog Post erklärt Mark Dawson, Professor an der Hertie School of Governance, was die EU tun kann, um den Verstößen der ungarischen Regierung gegen die Grundrechte im Land entgegen zu wirken: Der jüngste Angriff der Regierung auf die Central European University sorgt allgemein für Entrüstung, doch Beobachter der konstitutionellen Entwicklungen in Ungarn haben dies lange vorhergesehen. mehr more

Europas Kapitalmärkte und der Brexit

Am 29. März hat Großbritannien offiziell die Austrittsverhandlungen mit der EU eingeleitet. Viele EU-Staaten hoffen nun, von einem Exodus der britischen Finanzindustrie profitieren zu können. Allerdings sollte man nicht ignorieren, welche Vorteile die europäischen Kapitalmärkte bisher aus dem Finanzzentrum London gezogen haben. Eine Analyse von Philipp Ständer. mehr more