Publikationen

Das Jacques Delors Institut in Berlin veröffentlicht Policy Papers (kurze Studien bis ca. 10 Seiten mit Einschätzungen und Analysen), Berichte (längere Grundsatzpapiere mit starkem analytischen Fokus und eigenen Empfehlungen) und Blog Posts. Neben den eigenen Berichten und Papieren wird das Institut auch Publikationen unseres Schwesterinstituts Notre Europe – Jacques Delors Institut in Paris auf der Homepage verlinken und ggf. ins Deutsche übersetzen.

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Policy Papers

Nutzer, Daten, Netzwerke. Besteuerung der Digitalwirtschaft.

Die gerechte Besteuerung digitaler Unternehmen ist seit letztem Jahr weit oben auf der europapolitischen Agenda. Jedoch sind die derzeitigen Regeln der Besteuerung von Unternehmen in der EU ungeeignet, digitale Wertschöpfung angemessen zu berücksichtigen. Pola Schneemelcher und Paul-Jasper Dittrich analysieren das Problem und machen einen Vorschlag zur Besteuerung von digitaler Wertschöpfung im Binnenmarkt. mehr

Soziale Ungleichgewichte: Wie geht es dir, Europa?

Europas Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt, doch Europäer betrachten soziale Fragen weiterhin als größte Herausforderungen der EU? Philipp Ständer und Sylvia Schmidt fragen in ihrem Bericht nach sozialen Ungleichgewichten. Der Bericht beleuchtet sechs sozialen Herausforderungen von EU-übergreifender Relevanz und gibt einen lebensnahen und facettenreichen Einblick in die unterschiedlichen Lebenslagen und Arbeitsbedingungen in der EU. mehr

Mindeststandards für Parlamentsbeteiligung im EU-Semester

Das Europäische Semester dient der Überwachung und Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik der EU-Mitgliedstaaten. Um nationale „Ownership“ und demokratische Kontrolle zu verbessern, schlägt Valentin Kreilinger in seinem Policy Paper Mindeststandards für die Beteiligung nationaler Parlamente und die Einrichtung einer interparlamentarischen Arbeitsgruppe vor. mehr

Sollte es ein zweites Brexit-Referendum geben? Eine Abwägung.

In diesem Paper wirft unsere Gastautorin Sandra Kröger einen Blick auf die Debatte um ein zweites Brexit-Referendum. Es werden die damit verbundenen Vor- und Nachteile sowie rechtlichen Fragen diskutiert. Zusammenfassend erörtert die Autorin in ihrem Paper dann, welche Chancen und Risiken ein zweiter Volksentscheid zur Mitgliedschaft Großbritanniens bieten würde. mehr

Policy Brief

EP 2014-19 key votes: Urheberrecht

Am 26. März 2019 stimmte das Europäische Parlament für die Annahme der Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt. In diesem Policy Brief werden verschiedene Spaltungen innerhalb der meisten europäischen Fraktionen und zwischen den Abgeordneten aus verschiedenen Ländern analysiert, die bei der Abstimmung deutlich wurden. mehr

EP 2014-19 key votes: Guaidó Anerkennung

Am 31. Januar 2019 hat das Europäische Parliament Juan Guaidó als Übergangspräsidenten Venezuelas anerkannt. Das Votum hat Europas Mitte-Links Parteien sowie die politischen Ränder gespalten. Und dennoch stand eine solide Mehrheit im Kontrast zu der Zerstrittenheit des Rates. Die ‚Key Votes‘ Serie analysiert einige der prägnantesten Abstimmungen des Europäischen Parliaments (2014-2019). mehr

Flexible Integration gefährlich für Geflüchtete: Fall Dänemark

Sollte das Gemeinsame Europäische Asylsystem auf flexiblen Integrationsmodellen beruhen? Da sich die Mitgliedstaaten zur Zeit nicht über eine Reform des Asylrechts einigen können, hat ein solches Vorgehen zunehmend an Popularität gewonnen. In Anbetracht der systematischen Untergrabung des Schutzes von Geflüchteten im opt-out-Land Dänemark mahnt dieser Post vor mit differenzierten Integration verbundenen Risiken für die EU Asylpolitik. mehr

Drittstaaten und GSVP: Ein strategischerer Ansatz

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Einbindung von Drittstaaten in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik strategischer zu gestalten. Dieser Brief zeigt, warum ein systematischerer Ansatz notwendig ist. An den Brexit-Verhandlungen zeigt sich, was dies in der Praxis bedeutet und wo die Grenzen bei der Einbindung liegen. mehr

Themen und Konfliktlinien im Europawahlkampf

Bereits jetzt ist abzusehen, dass eine Reihe unterschiedlicher Themen und Konfliktlinien die Europawahl prägen werden. Dieser Policy Brief blickt auf den beginnenden Europawahlkampf und die zu erwartende Polarisierung der politischen Auseinandersetzung. Der Text entstand im Rahmen der von Pascal Lamy geleiteten Taskforce zur Europawahl 2019. Christine Verger, Beraterin am Jacques Delors Institute Paris ist die Berichterstatterin. mehr

Policy Position

München: Fazit in vier Punkten

Letzte Woche war Nicole Koenig bei der 55. Münchner Sicherheitskonferenz. In dieser Policy Position fasst sie ihre vier wichtigsten Schlussfolgerungen zur EU, den transatlantischen Beziehungen, dem Wettbewerb der Großmächte und neuen Sicherheitsherausforderungen zusammen. Diese führen zu einer Reihe von unbeantworteten Fragen, die man im kommenden Jahr im Auge behalten sollte. mehr

Aachener Vertrag: Erkenntnisse auf den zweiten Blick

Der Aachener Vertrag ist symbolisch wichtig, aber gibt es einen echten praktischen Mehrwert? Wir brauchen pragmatische Ansätze, die das Tandem über Divergenzen hinweg und zu ambitionierteren Politikzielen führen. Diese Policy Position zeigt für drei Kernbereiche auf, was das bedeuten würde: Sicherheitspolitik, Künstliche Intelligenz und die parlamentarische Zusammenarbeit. mehr

Neue Hoffnung in der EU Asyldebatte?

Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) gestaltet sich weiterhin schwierig. Trotz jüngster Initiativen von Seiten der Kommission sowie durch ein gemeinsames Positionspapier aus Deutschland und Frankreich argumentiert Lucas Rasche in dieser Policy Position, dass es vor der Wahl des Europäischen Parlaments am 23-26. Mai 2019 wenig Hoffnung auf einen Durchbruch in den Verhandlungen gibt. mehr

EP19: Bedrohung durch Desinformation?

Onlinepropaganda und Desinformationskampagnen bedrohen Legitimität und Fairness der Europawahlen 2019. Wie kann sich die EU „Fake News“ entgegenstellen? In dieser Policy Position skizziert Paul-Jasper Dittrich die Einrichtung eines möglichen Krisenreaktionszentrums auf EU-Ebene, das als Frühwarnsystem und zentrale Koordinierungsstelle der Mitgliedstaaten gegen Propaganda genutzt werden könnte.  mehr