Publikationen

Das Jacques Delors Institut in Berlin veröffentlicht Policy Papers (kurze Studien bis ca. 10 Seiten mit Einschätzungen und Analysen), Berichte (längere Grundsatzpapiere mit starkem analytischen Fokus und eigenen Empfehlungen) und Blog Posts. Neben den eigenen Berichten und Papieren wird das Institut auch Publikationen unseres Schwesterinstituts Notre Europe – Jacques Delors Institut in Paris auf der Homepage verlinken und ggf. ins Deutsche übersetzen.

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Policy Papers

Wie sollen wir Online-Plattformen regulieren? Ein Überblick.

Der schnelle Aufstieg von Online-Plattformen war eines der zentralen Merkmale der digitalen Transformation in den letzten zehn Jahren. In diesem Paper liefert Paul-Jasper Dittrich einen Überblick über die Regulierung von Plattformen in der EU, untersucht die regulatorischen Herausforderungen für die EU und gibt Politikvorschläge für die zukünftige europäische Debatte über Plattformregulierung. mehr

Die Stimme der Parlamente in der EU stärken

Zwei Beziehungen im Mehrebenensystem der EU sind besonders komplex: Die nationalen Parlamente überwachen die Aktivitäten der Europäischen Kommission, und das Europäische Parlament agiert als „public forum“, das Meinungsverschiedenheiten mit einzelnen nationalen Regierungen nicht aus dem Weg geht. Dieses Policy Paper legt sechs Empfehlungen vor, damit die Stimmen von Parlamenten im Mehrebenensystem der EU gehört werden. mehr

EU-Forschungsmissionen durchdacht umsetzen

Die Einführung von Forschungs- und Innovationsmissionen durch "Horizon Europe" wird eine der wichtigsten Änderungen gegenüber früheren EU-Forschungsprogrammen sein. In diesem Policy Paper argumentiert Philipp Ständer, dass die Missionen das richtige Instrument für die EU-Innovationspolitik sind, sofern sie ausreichende politische Unterstützung erhalten und die zugrunde liegende Governance durchdacht ist. mehr

Geldpolitik im Euroraum – noch keine Normalisierung in Sicht

Die EZB setzte 2017 ihren expansiven Kurs in der Geldpolitik fort. Vor allem das Anleihekaufprogramm kam im Zuge der konjunkturellen Erholung jedoch zunehmend in die Kritik. 2018 steht die EZB nun vor der großen Herausforderung, eine geldpolitische Normalisierung einzuleiten ohne den Aufschwung im Euroraum zu gefährden. Ein Beitrag von Philipp Ständer und Katharina Gnath zum Jahrbuch der europäischen Integration 2017. mehr

Fiskalinstrument für den Euro: Politische Herausforderungen

Die nächsten Monate werden entscheidend für die weitere Reform der Eurozone. In diesem Zusammenhang erklären Lucas Guttenberg und Johannes Hemker, warum ein Fiskalinstrument für die Eurozone notwendig ist und beschreiben vier Tests, die ein solches Instrument bestehen muss, um zu funktionieren und die Widerstandsfähigkeit der Eurozone zu stärken. mehr

Blog Posts

Migration: Reicht der kleinste gemeinsame Nenner?

Beim Treffen des Europäischen Rats am 28.-29. Juni 2018 war die Reform der Gemeinsamen Europäischen Asylpolitik ein zentrales Thema zwischen den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten. Der gemeinsamen Abschlusserklärung fehlt es jedoch an konkreten Beschlüssen. In diesem Blog Post argumentiert Lucas Rasche, dass es der EU nicht gelungen ist über den kleinsten gemeinsamen Nenner des Grenzschutzes hinaus eine Lösung zu präsentieren. mehr

Europäische Interventionsinitiative: Blick hinter die Kulissen

Am 25. Juni 2018 haben neun EU-Mitgliedstaaten eine Absichtserklärung zur Schaffung der von Frankreich vorgeschlagenen europäischen Interventionsinitiative unterschrieben. Man ist bemüht, die Komplementarität zu bestehenden EU-Initiativen zu unterstreichen. Und doch gibt es Zweifel bezüglich des Mehrwerts und einer möglichen Duplizierung. Nicole Koenig wirft einen Blick hinter die Kulissen. mehr

Ein Haushalt für die Eurozone – was soll das?

Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel zum Gipfel. Neben der alles überlagernden Frage der europäischen Migrationspolitik wird es vor allem um eine Frage gehen: Bekommt der französische Präsident Emmanuel Macron nun seinen Eurozonenhaushalt oder nicht? In diesem Blog Post erklärt Lucas Guttenberg woher die Idee eines Eurozonenhaushalts kommt, wie er funktionieren könnte und warum er eben kein Instrument ist, um notleidenden Staaten aus der Patsche zu helfen. mehr

Analyse: Warum Meseberg wichtig ist

Henrik Enderlein und Lucas Guttenberg erklären die wichtigsten Elemente der Position zur Weiterentwicklung der WWU. Aus ihrer Sicht ist es ein Schritt nach vorn, da Deutschland und Frankreich nun zum ersten Mal gemeinsam die richtigen Fragen zur Zukunft des Euro stellen und endlich den Versuch wagen, gemeinsame Antworten zu geben. mehr