Der Euro: Kein politisches Instrument

In einem Interview mit Euractiv  am 25.04. erklärt Max Mannweiler, warum Bulgarien den Beitritt zum Euro nicht überstürzen sollte. Das wäre weder im Interesse der Eurozone noch Sofias. Zwar erfüllt Bulgarien die im Vertrag von Maastricht festgelegten Beitrittskriterien. Aber sowohl institutionell als auch wirtschaftlich ist das Land noch nicht bereit für das strenge Korsett der Währungsgemeinschaft. „Der konkrete Zeitpunkt des jeweiligen Beitritts“, so Mannweiler, „sollte nicht als politisches Instrument betrachtet werden, sondern ausschließlich von institutionellen und ökonomischen Faktoren abhängen.“

Hier finden Sie das ganze Interview, und hier den gemeinsam mit Lucas Guttenberg und Henrik Enderlein verfassten Blog Post zum gleichen Thema.