Herman van Rompuy: fünf Jahre Vorsitz des Europäischen Rats

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Dieser Meinungsbeitrag von Herman van Rompuy basiert auf seiner Rede vom 25. November 2014, die er während einer Konferenz hielt, die Notre Europe – Jacques Delors Institute zusammen mit Sciences Po Paris organisiert hat.

In seiner Rede zog er ein Fazit zu den vergangenen fünf Jahren, in denen er den Vorsitz des Europäischen Rats innehatte. Er verwies insbesondere auf drei grundlegende politische Aufgaben:

  1. Klartext reden,
  2. Hoffnung erwecken,
  3. Vertrauen aufbauen und wahren.

Nach einem Grußwort von Frédéric Mion, dem Direktor von Sciences Po, leitete Pascal Lamy, Ehrenpräsident von Notre Europe – Jacques Delors Institute, die Rede von Herman van Rompuy ein. Darauf folgte eine durch Yves Bertoncini, Direktor von Notre Europe – Jacques Delors Institute, moderierte Diskussion mit dem Publikum.

Herman van Rompuy hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit, am 20. September 2010, eine Rede in einer ähnlichen Konferenz gehalten. Der Titel seiner Rede lautete: „Keine Renationalisierung europäischer Politik, sondern die Europäisierung nationaler Politik“.