Medien

Für Medienanfragen kontaktieren Sie bitte:

Heidi Marleen Kuhlmann: kuhlmann@delorsinstitut.de
Prof. Dr. Henrik Enderlein: enderlein@delorsinstitut.de

Aktuelle Medienauftritte

Vier Länder, vier Geschichten

Eine Entkopplung zwischen Lohn- und Produktivitätswachstum in der Eurozone kann nicht erst seit 2013 beobachtet werden: Pola Schneemelcher und Philipp Ständer argumentieren in einem Blog Post, dass eine Entkopplungstendenz bereits vor der Krise stattfand. Die beiden Wissenschaftler des Jacques Delors Instituts – Berlin stellten außerdem fest, das zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten entscheidende Unterschiede im Hinblick auf die Entwicklung des Lohn- und Produktivitätswachstums bestehen. Was diese Beobachtung für die Debatte um die Reform der Stabilisierungsinstrumente und der wirtschaftspolitischen Koordinierung in der Eurozone bedeutet, erläutern Pola Schneemelcher und Philipp Ständer in ihrem Blogpost, der auf Social Europe zweitveröffentlicht wurde.  mehr

„Ein Nachkrisenhaushalt, der keinem wehtut“

In einer aktuellen Veröffentlichung für den ifo Schnelldienst bezieht Pola Schneemelcher Stellung zu den Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR). Sie argumentiert, dass auch die moderaten Neugewichtungen die Fronten zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern verhärten und traditionelle Koalitionen in den jeweiligen Lagern erodieren lassen könnten. mehr

Das politische Erdbeben in Deutschland

Während Kanzlerin Angela Merkel argumentiert, dass die EU-Grenz- und Asylsituation eine „Europäische Herausforderung“ ist und damit auch eine „Europäische Lösung verlangt“, besteht weiterhin Gegenwind aus den eigenen Reihen. Die Sunday Times zitiert Nicole Koenig,  Wissenschaftlerin am Jacques Delors Institut – Berlin: „Im Vorfeld der Europäischen Ratssitzung, drücken Söder und Seehofer eine Art ‚Germany First‘ Politik durch. Diese Strategie steht im völligen Gegensatz zu dem, was Merkel versucht zu erreichen: […] einen gemeinsamen europäischen Ansatz und die Verteidigung von Multilateralismus.“ mehr

Schlechtwetterfonds vs. Eurozonen-Haushalt

Im Zusammenhang mit dem vom DIW vorgestellten Modell eines Schlechtwetterfonds für die Eurozone, zitiert das Handelsblatt Lucas Guttenberg vom Jacques Delors Institut – Berlin, der zu bedenken gibt, dass „ein rein technokratisches Instrument, das nicht gleichzeitig politischen Nutzen stiftet“ nur die Populisten stärken würde. Lucas Guttenberg  befürwortet den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, einen Eurozonen-Haushalt einzuführen, und betont, dass jede Art von Stabilisierungsinstrument politische Kontrolle brauche. mehr

Der Sturm über Italien: Eine „toxische Atmosphäre“ in Europa?

„Glauben Länder wie Deutschland noch an Italien?“, fragt Henrik Enderlein, Direktor des Jacques Delors Instituts – Berlin im Spiegel. Die größte Gefahr des Sturms, der sich in Italien zusammenbraut, sei nicht nur die mögliche Rückkehr der Eurokrise, sondern das wachsende Misstrauen zwischen den europäischen Ländern und Bürgern. Marktdisziplin und Risikoverteilung sieht der designierte Präsident der Hertie School of Governance als die notwendigen zentralen Elemente einer Reform des Euroraums. Wenn die europäischen Staaten ihre gemeinsame Währung retten wollten, müssten sie gemeinsam handeln – und zwar dringend. mehr