Medien

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Heidi Marleen Kuhlmann: kuhlmann@delorsinstitut.de
Prof. Dr. Henrik Enderlein: enderlein@delorsinstitut.de

Aktuelle Medienauftritte

Aachener Vertrag: Eine neue Etappe?

„Der Aachener Vertrag ist eher von symbolischer Kraft als von praktischem Wert", sagt Henrik Enderlein, Direktor des Jacques Delors Institutes Berlin im Deutschlandfunk. Das sei beim Elysée Vertrag 1963 anders gewesen. Der habe visionär die deutsch-französische Freundschaft hervorgebracht. Henrik Enderlein fordert daher pragmatische, langfristige Strategien in der Zusammenarbeit, die insbesondere das Voranschreiten zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum ermöglichen. mehr

Brexit-Votum: Kein Sargnagel für die EU

„Die Ablehnung des von Theresa May ausgehandelten Brexit-Abkommens im britischen Unterhaus führt derzeit zu einer großen Unsicherheit in Politik und Gesellschaft“, so Nicole Koenig, stellvertretende Direktorin am Jacques Delors Institute Berlin. Entgegen der Befürchtungen einiger Brexit BeobachterInnen, bedeute der Austritt – mit oder ohne Deal – ­jedoch nicht das Ende der EU. Das Thema Brexit müsse schnell und mit möglichst geringem Schaden geklärt werden, doch auch während dieser Zeit gehe die inhaltliche Arbeit der EU in anderen Bereichen weiter, sagte Nicole Koenig in den n.tv Nachrichten. mehr

Die europäischen Rechten nehmen die EU ins Visier

Auch wenn rechte Parteien derzeit ihr Netzwerk innerhalb der EU weiter ausbauen, so weisen sie, laut Valentin Kreilinger, Policy Fellow am Jacques Delors Institute Berlin, dennoch eine entscheidende Schwachstelle auf. In seiner Studie stellt er fest: Die Rechtsaußen-Fraktionen im Europäischen Parlament (ENF und EFDD) hatten in der Vergangenheit Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit, weil sie sich in grundlegenden politischen Fragen uneinig sind. mehr

Scheitert Macron, scheitert Europa.

Henrik Enderlein, Direktor des Jacques Delors Institutes Berlin, kommentiert in seinem Essay für DER SPIEGEL: „Scheitert Macron, scheitert Europa”. Er erklärt: „Macron ist stolz auf seine Reformen. Zu Recht. Er glaubt, dass diese Reformen Wachstum nach Frankreich zurückbringen. Zu Recht. Er geht davon aus, dass neues Wachstum in Frankreich die soziale Unwucht im Land beheben kann. mehr

Die CDU wählt – was bedeutet das für Europa?

Was bedeutet der Wechsel an der Spitze der CDU für Europa? Welchen Kurs verfolgen die Kandidat*innen im Hinblick auf die Währungsunion? Lucas Guttenberg, stellvertretender Direktor des Jacques Delors Institute Berlin erläuterte im Vorfeld der Wahlen: „Wenn Merz sagt, Griechenland hätte 2015 aus dem Euro austreten sollen, hinterfragt er die Unumkehrbarkeit der Währungsunion. Sollte das tatsächlich seine Position sein, müssen wir anfangen uns Sorgen zu machen. Merkel hat den Absichten, Griechenland aus dem Euro zu drängen stets widersprochen. Auch gegen das Fordern ihres eigenen Finanzministers hielt sie Stand. Für Merkel war klar, dass eine Währungsunion nicht wie ein festes Wechselkurssystem zu handhaben ist. Kramp-Karrenbauer scheint diesbezüglich auf der gleichen Wellenlänge zu sein.  Ähnlich wie sein Mentor Schäuble, bricht Merz mit der Position der Kanzlerin und bringt den Euro-Austritt als Politikinstrument zurück auf den Tisch. Wer hat das Sagen in der nächsten Griechenland-Frage? Falls Merz gewinnt und Merkel Kanzlerin bleibt diese Frage ungeklärt.“ mehr