Publikationen von Lucas Guttenberg

Gemeinsame deutsch-französische Visionen für Europa?

"Historisch gesehen, war Europa immer dann stark, wenn Deutschland und Frankreich an einem Strang gezogen haben", sagt Lucas Guttenberg. Er kritisiert, die Bundesregierung wisse oft sehr genau, warum Macrons Vorschläge nicht umsetzbar seien, aber sie habe es in vielen Bereichen bisher nicht vermocht, eigene Ideen zu entwickeln. mehr

Perspektiven auf europäische Sozialpolitik

In einem Radiointerview mit dem WDR 5 äußert sich Lucas Guttenberg, stellvertretender Direktor des Jacques Delors Instituts Berlin, zu Emmanuel Macrons Aufruf zu EU-Reformen und zur Antwort der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Auch wenn Kramp-Karrenbauer und Macron sich in einigen Punkten einig sind, so gehen ihre Meinungen hinsichtlich einer gemeinsamen Sozialpolitik auseinander. mehr

Mehr zahlen, bitte

Die Süddeutsche Zeitung greift Empfehlungen zur Euro-Stabilisierung aus einem kürzlich veröffentlichten Policy Paper der Wissenschaftler Lucas Guttenberg et alteri auf. Diese beinhalten unter anderem, dass zukünftig „solche Reformen unterstützt werden, die besonders wichtig sind, um wettbewerbsfähiger zu werden und das Wachstum anzukurbeln. Das könnten beispielsweise Arbeitsmarktreformen in Frankreich sein oder eine moderne öffentliche Infrastruktur in Deutschland.“  mehr

Die CDU wählt – was bedeutet das für Europa?

Was bedeutet der Wechsel an der Spitze der CDU für Europa? Welchen Kurs verfolgen die Kandidat*innen im Hinblick auf die Währungsunion? Lucas Guttenberg, stellvertretender Direktor des Jacques Delors Institute Berlin erläuterte im Vorfeld der Wahlen: „Wenn Merz sagt, Griechenland hätte 2015 aus dem Euro austreten sollen, hinterfragt er die Unumkehrbarkeit der Währungsunion. Sollte das tatsächlich seine Position sein, müssen wir anfangen uns Sorgen zu machen. Merkel hat den Absichten, Griechenland aus dem Euro zu drängen stets widersprochen. Auch gegen das Fordern ihres eigenen Finanzministers hielt sie Stand. Für Merkel war klar, dass eine Währungsunion nicht wie ein festes Wechselkurssystem zu handhaben ist. Kramp-Karrenbauer scheint diesbezüglich auf der gleichen Wellenlänge zu sein.  Ähnlich wie sein Mentor Schäuble, bricht Merz mit der Position der Kanzlerin und bringt den Euro-Austritt als Politikinstrument zurück auf den Tisch. Wer hat das Sagen in der nächsten Griechenland-Frage? Falls Merz gewinnt und Merkel Kanzlerin bleibt diese Frage ungeklärt.“ mehr