Publikationen von Philipp Ständer

Vier Länder, vier Geschichten

Eine Entkopplung zwischen Lohn- und Produktivitätswachstum in der Eurozone kann nicht erst seit 2013 beobachtet werden: Pola Schneemelcher und Philipp Ständer argumentieren in einem Blog Post, dass eine Entkopplungstendenz bereits vor der Krise stattfand. Die beiden Wissenschaftler des Jacques Delors Instituts – Berlin stellten außerdem fest, das zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten entscheidende Unterschiede im Hinblick auf die Entwicklung des Lohn- und Produktivitätswachstums bestehen. Was diese Beobachtung für die Debatte um die Reform der Stabilisierungsinstrumente und der wirtschaftspolitischen Koordinierung in der Eurozone bedeutet, erläutern Pola Schneemelcher und Philipp Ständer in ihrem Blogpost, der auf Social Europe zweitveröffentlicht wurde.  mehr

EU-Forschungsmissionen durchdacht umsetzen

Die Einführung von Forschungs- und Innovationsmissionen durch "Horizon Europe" wird eine der wichtigsten Änderungen gegenüber früheren EU-Forschungsprogrammen sein. In diesem Policy Paper argumentiert Philipp Ständer, dass die Missionen das richtige Instrument für die EU-Innovationspolitik sind, sofern sie ausreichende politische Unterstützung erhalten und die zugrunde liegende Governance durchdacht ist. mehr

Ein höheres EU-Budget für Forschung und Innovation?

Die EU-Kommission schlägt im MFR-Vorschlag eine signifikante Erhöhung des Budgets für den Bereich Forschung und Innovation vor. Bisher traf dieser Vorschlag auf wenig Widerstand, sind doch diejenigen Länder, die am meisten von einer solchen Erhöhung des Forschungsbudgets profitieren auch die klassischen Nettogeberländer. Werden die Verhandlungen um die Aufstockung des Budgets für „Horizon Europe“ angesichts des Brexits und unterschiedlicher Prioritätensetzung in den Mitgliedstaaten tatsächlich so einfach wie sie scheinen? In ihrem Artikel in dem Online Journal Science Business stellen Pola Schneemelcher und Philipp Ständer einen Überblick der Positionen der Verhandlungspartnern vor und erläutern warum Optimismus voreilig sein könnte. mehr

Geldpolitik im Euroraum – noch keine Normalisierung in Sicht

Die EZB setzte 2017 ihren expansiven Kurs in der Geldpolitik fort. Vor allem das Anleihekaufprogramm kam im Zuge der konjunkturellen Erholung jedoch zunehmend in die Kritik. 2018 steht die EZB nun vor der großen Herausforderung, eine geldpolitische Normalisierung einzuleiten ohne den Aufschwung im Euroraum zu gefährden. Ein Beitrag von Philipp Ständer und Katharina Gnath zum Jahrbuch der europäischen Integration 2017. mehr