Veranstaltungen im: Februar 2019

Symposium: Celebrating Helmut Schmidt at 100 – Rethinking Europe

22. Februar 2019 / 09:00

Zum 100. Geburtstag Helmut Schmidts lädt das internationale Symposium Rethinking Europe weltweit führende Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der europäischen und internationalen Fragen ein, um über die dringendsten Zukunftsfragen Europas zu diskutieren – und das 100 Tage vor den Europawahlen. Drei „Schmidt-Themen“ stehen im Fokus: Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie institutionelle Fragen der EU.

  • Wie kann man populistischen und antieuropäischen Bewegungen entschieden entgegentreten und ein geeintes Europa stärken?
  • Wie kann EU den wirtschaftlichen Wohlstand ihrer Bürgerinnen und Bürger vorantreiben?
  • Und wie kann sich die EU als Akteurin in einer neuen globalen Welt(un)ordnung behaupten?

 Unter den Expertinnen und Experten sind

  • Ivan Krastev, Leiter des Centre for Liberal Strategies in Sofia;
  • Zanny Minton Beddoes, Chefredakteurin des The Economist;
  • Karen Donfried, Präsidentin des German Marshall Fund der Vereinigten Staaten;
  • Sylvie Goulard, Vizegouverneurin der Banque de France; und
  • Dmitri Trenin, Leiter des Carnegie Moscow Center.

22. Februar 2019, 09:00 – 17:00 Uhr
Körber Forum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
In
teressiert? Auf www.helmut-schmidt.de können Sie sich zur Teilnahme für einen der limitierten Plätze anmelden. Dort finden sie außerdem das vollständige und aktuelle Programm.

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, der Körber-Stiftung, dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und dem Jacques Delors Institute Berlin.

München: Fazit in vier Punkten

20. Februar 2019 / 12:49

ZUM BEITRAG ENGLISCH

Letzte Woche war Nicole Koenig bei der 55. Münchner Sicherheitskonferenz. Diese Policy Position fasst ihre vier Schlussfolgerungen zusammen:

  1. Die EU ist als letzte Bastion des Multilateralismus aufgetreten – aber dies war vor allem symbolisch.
  2. Die transatlantische Graben hat sich verfestigt, aber es gibt Hoffnungsschimmer.
  3. Russland, China und Iran nutzen die Uneinigkeit des Westens, um ihre eigene Vision von Multilateralismus durchzusetzen.
  4. Wir müssen uns auf Herausforderungen vorbereiten, die den Nationalstaat transzendieren und den Wettbewerb der Großmächte anheizen werden.

Diese Schlussfolgerungen führen zu einer Reihe von unbeantworteten Fragen, die man im Auge behalten sollte.

Themen und Konfliktlinien im Europawahlkampf

14. Februar 2019 / 10:35

LINK ZUM BEITRAG ENGLISCH FRANZÖSISCH

Bereits jetzt ist abzusehen, dass eine Reihe unterschiedlicher Themen und Konfliktlinien die Europawahl prägen werden. Dieser Policy Brief blickt auf den beginnenden Europawahlkampf und die zu erwartende Polarisierung der politischen Auseinandersetzung.

Der Text entstand im Rahmen der von Pascal Lamy geleiteten Taskforce zur Europawahl 2019. Christine Verger, Beraterin am Jacques Delors Institute Paris ist die Berichterstatterin. Weitere Mitglieder der Task Force sind Pervenche Berès, MdEP, Jean-Louis Bourlanges, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, Thierry Chopin, Berater am Jacques Delors Institute Paris, Monica Frassoni, Co-Präsidentin einer europäischen Partei, Valentin Kreilinger, Policy Fellow am Jacques Delors Institute Berlin, Alain Lamassoure, MdEP, Alessia Mosca, MdEP, und Geneviève Pons, Leiterin des Brüsseler Büros des Jacques Delors Institute Paris.

Den ersten Policy Brief der Taskforce mit dem Titel „European Parliament 2019: The Parliament and Europe to come“ finden Sie hier.

#MSC2019 Bericht online

13. Februar 2019 / 15:44

Der Bericht zur Münchener Sicherheitskonferenz ist jetzt online verfügbar. Das Jacques Delors Institut Berlin beteiligt sich durch einen Grafik-Beitrag zu Deutsch-französischen Perspektiven auf eine Europäische Verteidigungs-Kooperation.

Lesen Sie den Report hier.

Mehr zahlen, bitte

10. Februar 2019 / 14:52

Die Süddeutsche Zeitung greift Empfehlungen zur Euro-Stabilisierung aus einem kürzlich veröffentlichten Policy Paper der Wissenschaftler Lucas Guttenberg et alteri auf. Diese beinhalten unter anderem, dass zukünftig „solche Reformen unterstützt werden, die besonders wichtig sind, um wettbewerbsfähiger zu werden und das Wachstum anzukurbeln. Das könnten beispielsweise Arbeitsmarktreformen in Frankreich sein oder eine moderne öffentliche Infrastruktur in Deutschland.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

Vorschlag: Haushaltsinstrument für die Eurozone

8. Februar 2019 / 10:36

ZUM BEITRAG ENGLISCH

Bis Juni muss die Eurogrouppe ein konkretes Design für ein Haushaltsinstrument für die Eurozone erarbeiten – aber bis jetzt ist völlig unklar, wie dieses Instrument aussehen könnte. Unser Policy Paper füllt dieses Vakuum und macht einen konkreten und pragmatischen Vorschlag, um das Funktionieren der Eurozone zu verbessern: Das Instrument sollte vor allem auf eine stärkere Konvergenz der Konjunkturzyklen und auf eine verbesserte Produktivität abstellen. Seine Ausgaben würden vor allem Reformen und Investitionen unterstützen und zeitweise bei der Kofinanzierung von EU-Projekten helfen. Finanziert würde es durch konjunkturabhängige Beiträge der Mitgliedstaaten ähnlich einer synthetischen europäischen Unternehmensteuer.

Diskussion: Desinformation und EP-Wahl 2019

7. Februar 2019 / 13:53

Müssen wir eine Welle von Falschinformationen im Rahmen der EP-Wahl 2019 befürchten? Und von welchen Ländern oder Akteuren könnten sie ausgehen? Am 19. Februar wird Policy Fellow Paul-Jasper Dittrich in einer Podiumsdiskussion der Hertie School of Governance mit Matthias Spielkamp (AlgorithmWatch) und Rebekah Tromble (University of Leiden) über diese Fragen sprechen.
Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie sich hier anmelden.
Zum Thema lesen Sie außerdem unsere Policy Position „EP19: The Shadow of Disinformation“.

 

Zum Nachlesen: EU to go spezial. Soziale Ungleichgewichte.

6. Februar 2019 / 08:30

Starten Sie mit uns in den Tag – bei Espresso, Croissant und EU-Input.

Thema am 6.2.: Soziale Ungleichgewichte.

Bevor der Arbeitstag beginnt, gibt es im Q-Club in Berlin-Mitte Café, Croissant und einen knackigen Input zum Thema „Soziale Ungleichgewichte. Der Zeitplan ist straff: Espresso zapfen, Croissant nehmen und an einen Stehtisch stellen. Es beginnt der EU-Input der Wissenschaftler: Fünf Folien Einführung in das Thema und fünf Folien Positionen und Vorschläge zum Fokusthema. Danach darf zehn Minuten diskutiert werden. Um 9 Uhr ist die Veranstaltung nach nur 30 Minuten zu Ende. Dieses EU to go spezial richten wir in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung im Rahmen unseres Forschungsprojekts „Repair and Prepare“ aus. A bientôt bei EU to go!

Ab 8:20        Espresso, Croissant und an Stehtisch stellen
8:30              Einführung ins Fokusthema
8:40              Positionen und Vorschläge zum Fokusthema
8:50              Frage und Antwort
9:00              Ab ins Büro

Hier finden Sie die Präsentationsfolien der Veranstaltung zum Nachlesen.

Soziale Ungleichgewichte: Wie geht es dir, Europa?

6. Februar 2019 / 06:50

LINK ZUM BEITRAG ENGLISCH

Europas Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt, doch Europäer betrachten soziale Fragen weiterhin als größte Herausforderungen der EU? Philipp Ständer und Sylvia Schmidt fragen in ihrem Bericht zu sozialen Ungleichgewichten: „Wie geht’s dir, Europa?“. Der Bericht beleuchtet sechs sozialen Herausforderungen von EU-übergreifender Relevanz und gibt einen lebensnahen und facettenreichen Einblick in die unterschiedlichen Lebenslagen und Arbeitsbedingungen in der EU.

Diese Studie ist Teil von „Repair and Prepare: Strengthening Europe“, einem gemeinsamen Projekt der Bertelsmann Stiftung und des Jacques Delors Instituts – Berlin. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie auf unserer Website http://strengtheningeurope.eu/en/homepage/.