EU Asyl-Hotspots in der Sahelzone kein Allheilmittel

Die Idee der Einrichtung von EU Hotspots in Nordafrika kommt immer dann auf, wenn Europas Politiker eine stärkere Kontrolle der Mittelmeerroute fordern. In einem Op-Ed in der Onlineplattform News Deeply werfen Marie Walter-Franke, Associate Fellow am Jacques Delors Institut – Berlin und Shani Bar-Tuvia, Doktorandin an der Hebrew University in Jerusalem, einen kritischen Blick auf diese Forderung. Während ein solcher Vorschlag auf den ersten Blick nach einer humanitären Geste klinge, verberge sich dahinter hauptsächlich der Versuch, bindende Verpflichtungen internationalen Rechts außer Kraft zu setzen. Der Vorschlag, externe Hotspots einzurichten, biete daher keine überzeugende Antwort auf die Herausforderung internationaler Migration.

Den ganzen Beitrag können Sie hier nachlesen.