„Ein Nachkrisenhaushalt, der keinem wehtut“

In einer aktuellen Veröffentlichung für den ifo Schnelldienst bezieht Pola Schneemelcher Stellung zu den Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR). Sie argumentiert, dass auch die moderaten Neugewichtungen die Fronten zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern verhärten und traditionelle Koalitionen in den jeweiligen Lagern erodieren lassen könnten. Die Rhetorik der Mitgliedstaaten fokussiere sich in den Verhandlungen weiterhin stark auf Nettosalden. Gleichzeitig könnten durch das wirtschaftlich günstige Umfeld trotz Brexit neue Politikfelder profitieren: Digitale Transformation und Migration sollen stärker gefördert werden. Für die Gemeinsame Agrarpolitik hingegen sind Kürzungen vorgesehen.

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