Reform der Eurozone: Der Moment ist jetzt.

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Die Wahl von Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten gibt den Befürwortern der Europäischen Integration nach dem Brexit wieder Hoffnung auf einen Aufschwung und eine durch Berlin und Paris initiierte Reform des Euro.

Henrik Enderlein (Jacques Delors Institut – Berlin, Hertie School of Governance), Enrico Letta (Jacques Delors Institute in Paris) und Aart De Geus (Bertelsmann Stiftung) betonen die Dringlichkeit, dauerhafte und umsetzbare Reformen des Euro einzuleiten. Eine weitere Finanzkrise in der EU ist nicht auszuschließen. Da bis jetzt nur wenige der strukturellen Schwächen, welche die letzte Krise ausgelöst haben, behoben worden sind, befürchten die Autoren, dass die europäische Währungsunion im Falle einer erneuten Krise unzureichend vorbereitet wäre.

In diesem Policy Paper stellen die Autoren deshalb ihre Vorschläge für eine nachhaltige und pragmatische Reform vor. Die Handlungsempfehlungen basieren auf den Erkenntnissen des Berichts „Repair and Prepare: Der Euro und Wachstum nach dem Brexit“, der Ende 2016 veröffentlicht wurde und Teil des Forschungsprojekts „Repair and prepare: Strengthen the Euro“ der Bertelsmann Stiftung und des Jacques Delors Instituts – Berlin ist.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.strengthentheeuro.eu