Konferenz: Brexit und Außenbeziehungen

Was bedeutet der Brexit für die europäische Sicherheitsarchitektur?

24. November 2016 | 18:15 – 19:45 Uhr

Hertie School of Governance | Friedrichstraße 180 | 10117 Berlin

Vor dem britischen Referendum warnte David Cameron vor den negativen Auswirkungen des Brexit für den Frieden in Europa. Seit sich die Bevölkerung mehrheitlich für den Austritt ausgesprochen hat, betonen britische Politiker, dass Großbritannien weder Europa noch der Welt den Rücken kehren werde. Dennoch wird der Brexit nicht ohne Folgen für die europäische Sicherheitszusammenarbeit bleiben. Viele Fragen sind diesbezüglich noch offen: Wie wird der Austritt eines VN-Sicherheitsratsmitglieds, einer Nuklearmacht und eines führenden Geberlandes die Rolle der EU als Sicherheitsakteur beeinflussen? Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen der EU und den Briten nach dem Austritt gestalten? Wie geht es nach Brexit und US-Wahlen weiter mit der EU-NATO Zusammenarbeit? Drei Referenten werden auf diese und weitere Fragen eingehen und nach wünschenswerten und wahrscheinlichen Szenarien differenzieren.

Begrüßung:

Henrik Enderlein, Direktor des Jacques Delors Institut – Berlin; Vize-Dekan und Professor für politische Ökonomie, Hertie School of Governance

Referenten:

Jamie Shea, Vize-Generalsekretär der NATO für neue sicherheitspolitische Bedrohungen
Ronja Kempin, Senior Fellow, Forschungsgruppe EU/Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik
Botschafter Angus Lapsley, Vertreter des Vereinigten Königreichs beim Politischen- und Sicherheitskomitee

Moderation:

Nicole Koenig, Senior Research Fellow, Jacques Delors Institut – Berlin

Anmeldung per Email an dahrendorf-project@hertie-school.org.